Aktuelle Lokalzeit in Japan

Mittwoch, 27. Juli 2016

Der Schrein der Schreine

Der Fushimi Inari-Taisha (jap. 伏見稲荷大社) ist ein Shintō-Schrein im Stadtbezirk Fushimi
Er ist dem Kami Inari gewidmet und ist der Hauptschrein von etwa einem Drittel aller Inari-Schreine in Japan. Er gehört zu den ältesten und bekanntesten Shintō-Schreinen in Kyōto. Darüber hinaus zählt er auch die meisten Besucher aller Shintō-Schreine in Japan. Dies hat uns dazu bewogen, heute morgen bereits um sechs Uhr aufzustehen (jawohl, so gehen Ferien.....) und nach dem Frühstück bald das Hotel zu verlassen, damit wir vor dem grossen Ansturm die Möglichkeit haben, diesen speziellen Ort zu besuchen.
Mit dem Zug fahren wir in 15 Minuten praktisch direkt vor den Eingang des Schreins. Noch ist alles recht ruhig hier, aber das feuchtwarme Wetter macht uns bereits am frühen morgen zu schaffen.
Besonders bekannt sind die Alleen aus Tausenden von scharlachroten Torii auf dem Gelände des Fushimi Inari-Taisha, welche alle Spenden von Personen, Familien oder Unternehmen sind. Sie führen einen Berg hinauf, der über endlos viele Treppenstufen zu erzwingen ist. Doch die vielen wunderschönen Eindrücke waren die Strapazen mehr als nur Wert!
Nach unserer Rückkehr zum Hauptschrein beim Bahnhof sehen wir sofort, weshalb sich das frühe Aufstehen gelohnt hat. Jetzt trampeln sich tausende von Touristen gegenseitig die Füsse platt und an Stimmungsvolle Fotos ist nicht mehr zu denken.

Am frühen Morgen ist der Besucherandrang noch überschaubar



ein Shinto-Priester schaut nach dem Rechten




It's a long way to the top - aber die Mühe lohnt sich. 


Zwischendurch hat man perfekte Aussicht auf die City

 Leider haben wir keine der wildlebenden Katzen gesehen

der Weg führte teilweise wirklich Steil den Berg hinauf

















Dienstag, 26. Juli 2016

Erlebnisreicher Nichts-Erlebnis-Tag

Heute hat der Sonnengott einen Ruhetag eingelegt, weshalb wir uns spontan den schier endlosen Einkaufspassagen in Kyoto zuwenden...

Doch sogar an einem solchen Tag, an dem wir nichts zu erleben erwarten, finden wir überall kleine und grosse Sehenswürdigkeiten und Überraschungen.

Die Einkaufsarkaden sind meist mit einander verbunden und vielerorts überdacht. So ist es auch an einem regnerischen Tag möglich, viele Kilometer ohne einen Tropfen zu spüren durch die Stadt zu bummeln.

 

Mitten in der Einkaufsstrasse stossen wir zufällig auf einen buddhistischen Tempel...



  

Das endlose Flanieren macht hungrig, weshalb wir uns in einem kleinen japanischen Kaffee einen feinen Zvieri gönnen.

Apfelkuchen mit Vanille-Eis (Reto)

Marshmallow-Oreo Cookies Pizza (Gabi)

Zurück im Hotel ruhen wir uns kurz aus, bevor wir es weitergeht mit der Stadtbesichtigungstour 

Man beachte das "Vorwasch-Becken" neben der Dusche...


In der U-Bahn legen wir teilweise endlose Distanzen zurück, wenn wir von einer Linie auf die andere wechseln müssen.... so sind die letztendlich 15 km Gehdistanz heute leicht zu erklären 

Vorspeise beim Abendessen

Das Gute-Nacht-Bier haben wir uns heute redlich verdient!

Der Kyoto-Tower steht morgen auf dem Programm, wenn das Wetter wieder sonnig sein soll.